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Zwischenzeit

11. März 2020

„Ronja, wie schaffst du das neben zwei Jungs, Ehefrau, Haushalt, Gemeindearbeit, Inputs vorbereiten, Gastfreundschaft leben noch einen Blog zu schreiben?“


Ja,..manchmal frage ich mich das auch! 


Regelmäßig einen Post hochladen, meinen Blog füllen, von dem ich ERfüllt bin…

Doch dann gibt es diese Zwischenzeiten, in denen ihr hier auf dieser Seite eine Zeit lang nichts hört.

Die Zwischenzeit.

Zwischen dem letzten Instagrampost und dem heutigen. 

Zwischen der letzten Whatsappstory und der heutigen.

Zwischen dem letzten Post und dem heutigen.

Unser Leben ist nicht nur von Highlights geprägt, nicht jeder Tag bringt eine neue Erkenntnis mit sich und nicht jeder Tag ist perfekt. 

Doch wir posten oft nur das, was gut läuft.

Der Kaffee am Morgen und im Hintergrund die aufgeräumte Wohnung – vielleicht ist sie auch nur auf diesem Bildausschnitt aufgeräumt und um das Bild herum herrscht das pure Chaos.

Oder wir posten, das was die Welt sehen will – meine Kinder voll bemalt mit Fingerfarbe – das ist ja so niedlich und wir haben alle große Freude dabei. Schnell ein Foto machen, bevor mein Frust über meine selbst gespachtelte, weiße (nun bunte!) Wand größer ist.

Wir posten regelmäßig, am besten jeden Tag, denn dann wissen alle – es gibt diese Zwischenzeit nicht.

Ich habe diese Zwischenzeiten und ich schätze sie.
Ich führe kein perfektes, reibungsloses, geschweige denn „ordentliches“ Leben. Mein Leben besteht nicht daraus, mir rund um die Uhr Gedanken zu machen, was ich der Welt nun sagen, zeigen will und ich sitze nicht täglich an meinem Blog um DEN Post herauszubringen.

Meine Zwischenzeiten sind geprägt von kranken Kindern, viel Wäsche waschen, nach einem Monat ENDLICH mal wieder wischen (ja,…das kommt vor!), ständig die Kindertasche, Turntasche, Wickeltasche oder die „Wir-gehen-kurz-raus-Tasche“ packen. Beziehung pflegen, irgendwelche Rechnung bezahlen, Windeleimer leeren, tanken fahren und ewige Do-to-Listen abarbeiten. 

Ja DAS mache ich zwischen meinen Posts und manchmal nimmt dies mehr Zeit in Anspruch, manchmal auch weniger.

Die Zeiten wo mich keiner sieht. Die Zeiten, die auch manchmal frustrierend sind. Zeiten, die wir nicht gerne posten.

Diese Zwischenzeiten. 

Einer sieht dich! Immer!!
Und das ist so schön!!!!
Jesus, freut sich über dich und mich jeden Tag!!!

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