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Richtige Grenzen setzen

24. Februar 2020

„Du sollst nicht lügen, keine Ehe brechen, nicht stehlen…“ Ja, da sind wir uns doch alle irgendwie einig. Doch wenn es um einen Satz geht wie: „Keine Sex vor der Ehe“, werden die Christen oft als Spießer bezeichnet und das Bild eines strengen Gottes zeichnet sich.

Ein Gott der kein Spaß versteht.

Ein Gott, der uns einfach Dinge im Leben verbieten möchte.


In der Bibel gibt uns Gott Gesetze und damit haben viele Menschen heutzutage ein Problem. Wir wollen doch frei sein, selbst entscheiden, was gut und was nicht gut ist.

Und ich sage: Auch durch das Gesetz fühle ich mich freigesetzt. Und ein Satz von Timothy Keller, welchen meine Freundin Ira mit weitergab

„Freiheit ist, die Kunst sich die RICHTIGEN Grenzen zu setzen.“

Timothy Keller

bewegte mich tief.

Ich setzte meinen Kindern Grenzen, da ich als Erwachsene (manchmal fühle ich mich eher noch nicht so erwachsen) einen „weiteren“ Blick habe.

Ich sehe, was für Gefahren lauern oder was ihrem Herzen nicht gut tun würde. Und somit finde ich den Satz von Timothy Keller so wertvoll, dass es dran ist, herauszufinden, welches die RICHTIGEN Grenzen sind.

Ich habe in meinem Leben erlebt, wie dankbar ich für Grenzen, Richtlinien und Hinweise Gottes bin.

Sie haben mich bewahrt vor zusätzlichen Verletzungen, Enttäuschungen. Nehmen wir als Beispiel „Kein Sex vor der Ehe“. Gott wünscht sich, dass wir die Ehe als verantwortungsbewussten Rahmen für Sexualität anerkennen.

Verrückt? Wir sollten uns doch lieber ausprobieren, ob es mit dem oder den passt. Gott will, dass wir vor der Ehe nicht unseren Spaß haben?

Ich hatte vor der Beziehung meines jetzigen Mannes, einige Beziehungen. Ich habe mich verletzlich gemacht und doch war mir immer bewusst, dass Jesus sich wünscht die Sexualität in der Ehe auszuleben. Und ich habe mich dran gehalten. Einfach so. Ich habe oft den Sinn dahinter nicht verstanden UND heute verstehe ich ihn.

Wie schön ist es, das intimste überhaupt nur mit EINEM Mann zu teilen?! Wie schön ist es, zu wissen, dass Gott der Jenige war, der sich die Sexualität ausgedacht hat und kein bisschen daran spart, dass wir wahre Freude dabei empfinden!! Es geht nicht darum, etwas „geschafft“ zu haben, von den Gesetzen. Leider erleben wir Missbrauch oder Krankheiten, die uns daran hindern entscheiden zu dürfen, was wir tun wollen und was nicht.

Sondern es geht mir heute darum, dass ich mir wünsche, dass wir aufhören den Blick zu haben, dass die Gebote Gottes uns ein rein drücken, benachteiligen wollen. Oder das Bild von einem Gott haben, der einfach keine Ahnung hat von unserer Kultur, unserem Bedürfnis, unserem Leben.

Ich wünsche mir, dass wenn wir entscheiden können, was wir tun wollen, für was wir stehen wollen, uns vielleicht mal ein Moment Ruhe dafür nehmen.

Gott schenkt uns einen eigenen Willen und ich liebe diesen Gott, der obwohl es ihn zutiefst trifft, uns gehen lässt, damit wir selbst herausfinden können, was wir eigentlich wollen. 

Ich erlebe, dass wenn ich mit Menschen zusammen bin, die die selbe Sehnsucht haben, die Gebote Gottes zu befolgen, ist das die SCHÖNSTE Gemeinschaft. Wir sind ehrlich voreinander, wir teilen einander, wir genießen den freien Sonntag zusammen und vor allem genießen wir unsere gesunden Beziehungen.

„Freiheit bedeutet nicht alles tun zu dürfen, sondern nicht mehr alles tun zu müssen.“

Friedmund Aselmann, lovely husband

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