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Berufung – Teil II

21. Dezember 2019

Jetzt geht es darum zu glauben, was zu glauben, was ich im ersten Teil zum Thema Berufung geschrieben habe.


Gott sagt ich bin geliebt von ihm. Er will das BESTE für mich.


Wisst ihr in Atmosphären, in denen ich eingeladen bin beispielweise in einem schönen Restaurant sitze oder meine Familie das tolle Weihnachtsessen serviert, fällt es mir nicht schwer zu glauben, dass ich geliebt oder gesehen bin.

Doch wie ist es in unserem Alltag? Wenn Schwierigkeiten auftreten: Streit mit den Kindern oder dem Ehepartner, Anstrengungen im Job, Hilflosigkeit uns überkommt oder wir schwer krank werden? Dann fällt es uns oft schwer zu glauben, dass wir einen Gott haben, der das Beste für mich will!?!

Ich habe mich vor einigen Jahren entschieden, den RUF Gottes zu folgen, obwohl ich Herausforderungen in meinem Leben habe. Vielleicht denkst, Du,…ach habe erstmal solche Herausforderungen wie ich, dann würdest du auch nicht an einen Gott glauben. 

Aber genau das ist es. In meiner kleinen Familie bin ich von Krankheit umgeben.

Einige von euch kennen diese Geschichte schon. 

Doch ich erzähle sie, da es meine Geschichte ist. 
2010 kam ich mit meinem jetzigen Ehemann zusammen. 2011 erkrankte er an Leukämie. Warum wir? Und all das was folgen wird? Herausfordernde Zeiten, keine Kinder, Tod? Jesus du bist gut? 
Heute ist mein Mann gesund und wir haben zwei wundervolle Söhne (ein WUNDER!!!). Der Große, hat jedoch die Krankheit meines Mannes geerbt. Eine Immunschwäche, die unseren Alltag mit unzähligen Krankenhausbesuchen immer wieder herausfordert. Wir fanden uns in zahlreichen Situationen wieder, in denen wir nicht wussten, ob er es schaffen würde und ob wir ihn wieder mit nach Hause nehmen dürfen.

Da stellte ich mir die Frage: ,,Liebt er mich wirklich, sieht er mich? Habe ich was falsch gemacht?“

Gott ist treu, durch den ihr berufen seid…

Die Bibel, 1.Korinther 1.9

Gott ist treu. Er hält was er in seinem RUF verspricht. Ich kann das tragen (Lieblingsvers aus der Bibel!!), denn er wird mich ertragen und vor allem durchtragen und er liebt mich, er liebt vor allem mein Kind, er will das Beste für mich, er lässt mich niemals fallen.

Seit unser älterer Sohn bei uns ist, ist es für mich immer wieder ein Prozess dem RUF zu glauben und zu festigen. Ich habe schon so viel erleben dürfen, wenn ich in und aus dieser Berufung heraus lebe und in ihr wandele.

Es verändert mein Leben. Meine Perspektive auf das Leben mit Krankheit und ich war die letzte Krankenhausphase lange nicht mehr so nah an Jesus dran und konnte sogar für viele Dinge dankbar sein in dieser schweren Zeit.

Wir dürfen endlich annehmen, dass wir angenommen sind. Akzeptieren, das wir akzeptiert sind und glauben, dass wir geliebt sind!!! 

Friedmund Aselmann, bester Ehemann

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